Mehr Geld für die Bürger!

Mehr Geld für den Bürger - Stoppt die Milliardenzahlungen des Staates an die Kirchen!

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Konfessioneller Religionsunterricht

Kinder-Mission auf Staatskosten

Hier hat der Bunde für Geistesfreiheit in Augsburg eine stattliche Summe errechnet: 6.500.000.000,00 € (6,5 Milliarden Euro) kostet es jährlich, die Kinder an deutschen staatlichen Schulen in katholischer oder evangelischer Konfessionslehre zu unterrichten. Der Staat bezahlt sämtliche Lehrkräfte und Unterrichtskosten. Auch Mönche und Nonnen, die von ihrem Orden kein Gehalt bekommen, erhalten vom Staat für den Religionsunterricht volle Gehälter entsprechend den verbeamteten Lehrern, die sie dann direkt an den jeweiligen Orden weitergeben. Auf diese Weise verdient die Kirche auch noch  kräftig dadurch, dass der Staat ihnen den eigenen Konfessions-Unterricht ermöglicht. Der Staat gewährt der Kirche also ein Privileg und muss dies auch noch teuer bezahlen. Die Religionslehrer-Fortbildung wird ebenfalls vom Staat bezahlt – an speziellen kirchlichen Akademien, die wiederum der Staat = Steuerzahler finanziert.

Und was wird im staatlich finanzierten konfessionellen Religionsunterricht gelehrt? Religionsfreiheit, Toleranz? Die Lehrpläne werden ausschließlich von den Kirchen festgelegt, und kleinere Gemeinschaften, die den Kirchen nicht genehm sind, werden beispielsweise ganz offiziell verleumdet und in den Schulbüchern an den Pranger gestellt - obwohl der weltanschaulich-neutrale Staat nicht zwischen "guten Kirchen" und "bösen Sekten" unterscheiden darf, wie es die Kirchen tun, sondern nur zwischen gesetzestreuen Gemeinschaften und solchen, die sich nicht an die Gesetze halten.
Doch um die "Konkurrenz" niederzumachen und ihre Privilegien zu untermauern wird im staatlich finanzierten Religionsunterricht ein solches Feindbild aufgebaut - auf Kosten des Steuerzahlers, der vielleicht aus der Kirche ausgetreten ist einer solchen Gruppierung angehört. So muss er also seine eigene Verleumdung auch noch bezahlen. Oder der als Kind von einem katholischen Priester missbraucht wurde und dennoch weiter dafür bezahlen muss, dass die Priester weiter auf Staatskosten Zugang zu den Kindern und Jugendlichen haben. Auch kirchliche Höllendrohungen und die Verbiegung des Verstands der Kinder und Jugendlichen durch irrationale Dogmen und abstruse Lehren müssen von uns allen finanziert werden ...

Aktuelle Beiträge zur Auseinandersetzung um Alternativen zum konfessionellen Religionsunterricht finden Sie z. B. in Der Theologe Nr. 23 - Das Staatsross und sein kirchlicher Reiter

 

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Letzte Änderung auf dieser Seite: 20.2.2019